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Du befindest dich in der Kategorie: Gewässerhopping

Donnerstag, 21. September 2017

21.09.17 Impressionen "Solbrunnen in Bad Soden"

Von amaschu, 17:42
++ Impressionen Main-Taunus-Kreis – Gewässerhopping Teil 178 – Fräulein Sodenia lebt auf großem Fuß am „Solbrunnen in Bad Soden“ ++

Der Star am „Solbrunnen“ im Bad Sodener Quellenpark eher das historisch-prunkvolle Drumherum. Die paar Tropfen aus dem Wasserhahn stellen sich da notgedrungen bestimmt gerne hinten an. Die Quelle in der jetzigen Form übrigens seit 1854 hier beheimatet. Der Pavillon mitsamt Sodenia-Statue (hat zwar große, aber noch immer gut gepflegte Füße) folgte 1886- also schon ein paar Tage her. Auch mal runter in „die Gruft“ getraut und bissi da herumgeschlichen...Ob es sich nun in Sachen Bauart um Barock, Jugendstil, Postmoderne oder sonst was handelt, kann ich nicht sagen. Zu viel kulturelles Hintergrundwissen muss ja nun auch nicht sein. Keins von alledem stellte zumindest die Ankunft des Fahrzeugs vom Bad Sodener Grünflächenamt dar...blieben optisch störend auch stehen, parkten und gingen weg. Egal....ein schöner Ort. Sollte jemand das obligatorische KT-Foto nicht finden. Es gibt auch keins, weil ich heute mal radelnd mit Wasserpulle unterwegs war, worüber KT 26 nun wahrlich nicht erfreut war. Nicht sauer sein. Beim nächsten Mal darfst du wieder mit – ich verspreche es dir.




























Montag, 18. September 2017

18.09.17 Impressionen "Marshall-Brunnen in Frankfurt"

Von amaschu, 10:48
++ Impressionen Frankfurt – Gewässerhopping Teil 177 – Schöne Maid, hast du heut´ für mich Zeit am „Marshall-Brunnen in Frankfurt“ ? ++

Nee, hatte sie nicht, aber ich hatte welche. Grund: der Nachmittag war ursprünglich für die Laptop-Installation gedacht, aber da die Firma das falsche Stromkabel lieferte, fiel das flach. Telefonische Reklamation lief an, Ersatz kommt und auf das Projekt „Live vom Teich“ wird hier ja ohnehin jeder gerade noch gewartet haben. Gewässerterror am Montag ist zwar höchst selten, aber nicht grundsätzlich verboten. Vorher eingelesen in die Thematik: „Der Marshall-Brunnen ist mehr als ein Brunnen. Er ist ein sozialer Anziehungspunkt und gleichzeitig ein Platz des Gedenkens“. Aha...weiterhin gefunden: „Kein anderes nach 1945 in Frankfurt öffentlich aufgestelltes Kunstwerk hat ein so großes Echo hervorgerufen. In Scharen strömten die Frankfurter zum Brunnen, schimpften und diskutierten über die drei Grazien im Wasser.“ Aber ehrlich, diese öffentlich zur Schau gestellte Laszivität ist zweifellos auch unerhört. Welch ein verruchter Ort...habe selber kaum noch die Hose zubekommen und KT 26 wirkte irgendwie verstört, wenn dabei auch auffällig neugierig. Man hätte hinsichtlich der Protagonistinnen durchaus von „Perky Tits“ (ich mag keine Anglizismen) sprechen können, aber derart einschlägige Behauptungen sind eher kein Fall für facebook. „Die Gemüter beruhigten sich, heute gilt der Brunnen als klassisches Kunstwerk der Moderne“. Wiederum aha....ich liebe mittlerweile diese historischen Daten...seit 1963 also am Start. Ist nun zwar auch nicht soooo lang, aber immerhin über 50 Jahre. Herrlich. Der offizielle Namensgeber Tony Marshall war übrigens nicht zugegen. Dennoch hatte ich sein unnachgiebiges „Ho ja Hoooo ja Hoooo“ beharrlich im Ohr. Teilweise leise murmelnd artikuliert, mal auch etwas lauter. Bissi Stimmung muss schon sein.
































Dienstag, 12. September 2017

12.09.17 Impressionen "Fastnachtsbrunnen in Heddernheim“

Von amaschu, 19:29
++ Impressionen Frankfurt – Gewässerhopping Teil 176 – Ein frühzeitiges Helau und Alaaf am „Fastnachtsbrunnen in Heddernheim“ ++

Heute mal kein Harakiri-Projekt wie letzte Woche bei Marie-Luise www.amaschu.de/blog.pl . Ein Brunnen sollte es richten...nehmen wir mal Heddernheim, respektive „Klaa Paris“. Bekanntermaßen die Karnevalshochburg Frankfurts. Bezeichnenderweise hört das Ding auf den Namen „Fastnachtsbrunnen“, steht da seit 1989 auf drei Etagen, wurde zum hundertjährigen Jubiläum erbaut und da kann ein jecker Besucher mehr ja nicht schaden. War auch nur nen Junge mal temporär anwesend .Anfang Juli, als ich Mannschaftsfotos beim SV Heddernheim nebenan machte und hier nur zum Warten gelandet war, lag ne besoffene Oma fast im Gebüsch und etliche Zecher bevölkerten den Rest des Areals. Auf dem Rückweg in der HLB (Höchst nach Sulzbach) in einer Zugumfrage gelandet. Mag ich ja eigentlich immer sehr gerne mitmachen..Ging um Sauberkeit, Sicherheit etc...Aber welch ein Fragenkatalog: denke mal so 28 „Benotungen“ (mal Schulnoten, mal Skala 1-10) innerhalb von sechs Minuten wurden abgefragt...Erinnerte mich stark an eine Runde „Ruck Zuck“ mit Jochen Bendel. Eine Antwort hat den Mann deutlich aus dem Konzept gebracht: „Wie wichtig ist Ihnen eine moderne Ausstattung an den Bahnhöfen?“ „3“ (von 10). „Wie 3?“. „Ja, 3“. Das heißt, Ihnen ist eine moderne Ausstattung am Bahnhof nicht wichtig?“ „Genau, versiffte Asselbahnhöfe gefallen mir eigentlich ganz gut“. „OK, dann trage ich das mal so ein“.




































Donnerstag, 07. September 2017

07.09.17 Impresssionen "Teich am Lili-Tempel in Offenbach"

Von amaschu, 08:31
++ Impressionen Offenbach – Gewässerhopping Teil 175 – Über die Mauer und schnurstracks ins Fiasko beim „Teich am Lili-Tempel in Offenbach“ ++

Es hätte schlimmer kommen können..zum Gück hat Marie-Luise nicht die Polente gerufen. Es wäre ihr gutes Recht gewesen und ich bin mir (fast) sicher, dass ich demnächst mal in vergleichbaren Räumlichkeiten Rede und Antwort zu stehen habe. Ich hielt das Gelände um den „Lili-Tempel“ eigentlich für völlig problemlos zugänglich..ein Fehler und nen entspannter Nachmittag schien mir aktuell nicht vergönnt. Villa in der Mitte, Springbrunnen in Betrieb, sieht gut aus. Eingang wo? Alles zu....vier Tore...dicht.... Hm, schien so ne Art Galerie oder sonstiges Kulturgut beheimatet zu sein, welches gerade nicht geöffnet hatte. Etwas länger gezögert....soll ich...und wenn ja, wo? Na dann, wir sind hier ja nicht in Polen wie vorletzte Woche www.amaschu.de/blog.pl . KT 26 vorneweg und ich hinterher über die Mauer. Vielleicht 35 Sekunden auf dem Gelände gewesen, sechs Fotos, dann ging es rund. Boah, war die heranstürmende Frau sauer. Typ "Multimillionärin", optisch ähnlich Marie Luise Marjan - eventuell auch noch nen strenger Einschlag "von der Leyen" - dabei. „Wie kommen Sie hier rein?‘ „Ähm, ich habe...ich wollte doch nur...ähm“. Weiß nicht, wer von uns da jetzt perplexer war. Glaube fast schon sie.“ Sie verlassen jetzt sofort das Grundstück“. Irgendwie bekam ich doch noch so knapp 90 Sekunden Redezeit...“Ich wollte Ihnen noch ganz höflich und in Ruhe erklären, warum ich hier bin. Ich dachte das wäre ein Park und ich hätte bloß nicht die offene Tür gefunden“. Naja...beschissene Argumentation, klang nicht plausibel...sie monierte ob des Eindringens meine fehlende Kinderstube...Ich meinte allerdings ein minimal latentes Schmunzeln bei Marie-Luise entdeckt zu haben, obwohl sie tendenziell stocksauer war: „Sie sind sogar sehr höflich und nun verlassen Sie endlich mein Grundstück“. Drückte auf nen Knopf, ein Tor öffnete sich. „Ich brauche aber meine Kühltasche, die steht noch da drüben“. Irgendwie war sie fassungslos, erneute Frage: „Wie sind sie hier hereingekommen mit ihrer Tasche?" „Ja ok, da vorne über die Mauer“. Es war wirklich alles eine Gratwanderung...“Die Fotos löschen Sie bitte umgehend alle“. Ja, natürlich... "Tut mir auch wirklich leid, dass ich ich Sie so aufgeschreckt habe". Was ne Bude, was ein Garten... da lässt es sich gut wohnen. Luise allerdings zu alt für mich. Bildmaterial natürlich vernachlässigbar, noch ein wenig von Außen durchs Gitter probiert....aber das Ding zählt. So wenig Fotos habe ich aber ganz bestimmt noch nie gemacht. Streue wohl kurzfristig eher mal wieder nen Brunnen ein - is stressfreier. KT 26 war dann auch fix und alle...wir sind noch ein wenig Schaukeln gegangen, damit sie runterfährt.










Symbolbild Marie-Luise Lili






















Samstag, 02. September 2017

02.09.17 Impressionen "Weißer Stein-Brunnen in Frankfurt"

Von amaschu, 10:05
++ Impressionen Frankfurt – Gewässerhopping Teil 174 – Ein variantenreicher Tag mündet am „Weißer Stein-Brunnen in Frankfurt“ ++

Alles komisch gewesen. Konnte mich irgendwie für nichts wirklich entscheiden. Alle Optionen offen, dennoch keine so richtig vorhanden. Vielleicht ne ausgedehnte Radtour? In den Tierpark? Teich groß? Kobelt-Zoo? (ich komme nochmal, versprochen). Teich klein? Mit den Schweinchen auf dem Balkon spielen? Teich nah?(gibt es eigentlich kaum noch einen). Mal ans Main-Ufer? Lost-Place in Sachsenhausen? Teich weit? Gar nix? Brunnen klein? Brunnen groß? Wildpark? Die Verabredung mit nem durstigen Kumpel von Dienstag auf heute legen versuchen? Tapeten abkratzen helfen bei einer Nachbarin? Hat genervt, hab sonst immer nen Plan... na dann...Brunnen...aber nicht in der Innenstadt. Auf so nen multikulturelles Brett wie am Donnerstag www.amaschu.de/blog.pl  hatte ich heute keine Muße. Eine mittelgroße Brunnenvariante bekam den Zuschlag....ruckzuck durchs Getümmel und dann Richtung Eschersheim. Konnte auch durchaus punkten...macht schon seit 1910 hier rum...ich liebe diese historischen Eckdaten. Die Inschriften auch nur schwer zu entziffern. Der Grundbaustoff „sandsteiniger Muschelkalk“ (nachgelesen) scheint nicht sonderlich resistent zu sein. Viel in der Hose schien der keulenschwingende Typ – egal welcher Bauweise – aber ohnehin nicht gehabt zu haben. Der kleine Platz drumherum eher vernachlässigt, zudem auffällig zugemüllt. Wohl von letzter Nacht. Hatte aber jetzt ne helle Phase an diesem sehr wechselhaften Tag erwischt, komischerweise sonst aktuell keiner dort. Dann kamen welche, ich war fertig, es wurde dann sehr schattig und ich war weg. Nun regnet es, ich schreibe und meine Racker sind sicher froh, dass sie draußen nicht bibbern müssen.



































Donnerstag, 31. August 2017

31.08.17 Impressionen "Brockhausbrunnen in Frankfurt"

Von amaschu, 09:12
++ Impressionen Frankfurt – Gewässerhopping Teil 173 – Echt hessisches Flair am „Brockhausbrunnen in Frankfurt“ ++

Neun Tage kein Wasser abbekommen..Die liebe Zeit hat einfach gefehlt, aber somit höchste Zeit, genau das wieder zu ändern. Womöglich aber der falsche Zeitpunkt, dies ausgerechnet am Mittag auf der Zeil – gleichbedeutend die „Prachtstraße“ Frankfurts – zu tun. Wo bin ich hier? Welcher Kontinent? Ist das gar Hessen? Geografisch wohl schon, alles andere müsste mir mal beispielsweise Frau Göring Eckardt (wie gut, dass da ein „e“+ ein "h" fehlt, sonst wäre mein kleiner Käfigchef zurecht stinksauer) erklären. Womöglich weiß es auch Claudia Roth? Die örtliche Optik- teilweise zählte ich 24 sitzend Verweilende auf dem nun auch nicht wirklich großen Brunnen – sehr eingeschränkt. Das ist natürlich völlig legitim, dass jeder da abhängt, aber half mir nicht weiter. Bisschen überschaubarer hatte ich es doch erwartet – nun also etwas problematisch. Morgens um 09.00 Uhr ist es sicher leerer, aber da komme ich deswegen nun auch nicht gerade vorbei. Über die restlichen Umstände – wie auch immer geartet …lassen wir es an der Stelle..einfach vorbeikommen und Augen offen halten. Also direkt wieder in den unfreiwilligen Krisenmodus geschlittert. Eine Mischung aus ungläubigem Staunen, einer gewissen Aggression sowie aufkeimender Depression. Frankfurt macht's möglich...der Brunnen ist aber ganz ok.






























Montag, 21. August 2017

21.08.17 Impressionen "Schwanenteich in Leipzig"

Von amaschu, 18:17
++ Impressionen Sachsen – Gewässerhopping Teil 172 – Erhebliche Goldstückfunde rund um den „Schwanenteich in Leipzig“ ++

Der letzte Akt. Mal sparpreisbedingt ne andere Route eingeschlagen. Endlich wieder meine altbekannte Ossi-Strecke über LE/Erfurt/Eisenach usw. In Braunschweig und Göttingen habe ich mir zuletzt ja genug Kippen hektisch am Bahnsteig reingepfiffen. Schon lange nicht mehr in Leipzig gewesen, dachte ich mir (nicht erst) bei dortiger Ankunft am Hauptbahnhof. Letztmalig im September 2015  – damals allerdings inkognito als „Wiederitzscher Wiedehopf“ => www.amaschu.de/blog.pl Heute glücklicherweise mit integriertem Aufenthalt, der für den gegenüber des Bahnhofs gelegenen Schwanenteich genutzt werden sollte. IC wieder 12 Minuten verspätet, was das Zeitpolster in Mitleidenschaft zog und alles noch mehr in Hetzerei ausartete, als dies ohnehin der Fall gewesen wäre. Allerdings nahm ich mir die Zeit, mal das sächsisch-metropolistische Rundherum auf mich wirken zu lassen. Hier hat sich ganz schön was getan bei der Belegschaft. Da mussten die Patrioten doch einige Federn lassen in Sachen Feldhoheit....so ging es früher nicht ab. Da war doch was im Herbst 2015....Hatte ich aber auch mal schon in nem Artikel irgendwo gelesen, dass Angela speziell in Leipzig den demografischen Wandel ordentlich angeschoben hat. Natürlich kein Vergleich mit Frankfurt/Main, allerdings auch kein Vergleich mit FFO, um mal ein Gegenbeispiel zu nennen. Der Eindruck verfestigte sich weiter im Park rund um den brauchbaren Schwanenteich: fast jede Bank mit zwielichtigen Gruppen besetzt, gleich zweimal wurde ich beim Fotospurt angelabert. Keine Zeit für euch Goldstücke und noch weniger Lust auf bereichernde Dialoge über fachkraftspezifische Themen. Hier hätte ich mein Gepäck zumindest nicht auf einer Bank abgestellt, um es nach der Runde wieder abzuholen (zumal es ja eh weg gewesen wäre). Also alles mitgeschleppt, dann zurück zum BH. Es gibt ja mit der hiesigen Eisenbahnstraße sowie dem Kottbusser Tor in Berlin durchaus Ziele, die ich mir mal näher angucken möchte, aber zeitlich klappt das aktuell einfach nicht. Nun aber schnurstracks weiter zu meinen Schweinchen. Die haben sich so gefreut (dass es direkt Abendessen gab) und ich mich über euch mindestens genauso. Ihr seid unersetzlich – euer Fiepen, Pfeifen, Quängeln, einfach alles....habe ich so vermisst. Wir finden eine Lösung, damit ich euch nicht mehr lange alleine lassen muss.





































Sonntag, 20. August 2017

20.08.17 Impressionen "Teich Ulica Ogrodowa in Slubice"

Von amaschu, 11:59
++ Impressionen Polen – Gewässerhopping Teil 170 – Dostęp zabroniony am „Teich Ulica Ogrodowa in Slubice” - Knasthopping verschoben ++

Die Lage war bierernst, vor allem war sie Bier. Nein, zügele dich, das machst du jetzt nicht, Herr Schu. Du kletterst nicht bei privaten Wohnhäusern über den Zaun. Schon gar nicht am Sonntagmittag, schon gar nicht in Polen. Da wird aus Gewässerhopping bestimmt auch mal hurtig Knasthopping. Hatte auf dem Hinweg ohnehin schon ein ungutes Gefühl, dass dies eventuell nichts werden würde. Großer Teich, inmitten von Häusern, aber kein Name... - es stank förmlich nach „prywatnie“. Wie ich das in Deutschland jetzt gehandhabt hätte, weiß ich nicht, aber ich konnte ja schlecht klingeln und sagen: “ Nazywam się Herr Obuwie. Jestem z Niemiec. Niech przyjdę?“ Frei ins Hessische übersetzt:" Ei Gude, bin de Schu aus Deutschland. Kannsch grad ma reinkomme?" Also blieb es bei dieser defizitären Außenansicht, was allerdings sehr schade war, denn die Sache machte einen ziemlich schönen Eindruck. Logo, bin zwar noch die angrenzenden Ulicas abgelaufen, aber da ging rein gar nix." Impressiönchen" trifft es angesichts des minimalen Bildmaterials wohl besser.














20.08.17 Impressionen " Teich Ulica Kwiatowa in Slubice”

Von amaschu, 04:58
++ Impressionen Polen – Gewässerhopping Teil 171 – Der Sonntag ist gerettet: Auf den „Teich Ulica Kwiatowa in Slubice” ist Verlass ++

Wollen wir nach der eben erlittenen Schlappe die Knarre nicht gleich ins polnische Kornfeld bugsieren. Weiter ging es unweit der Privatteichniederlage, wo sich doch noch etwas befinden sollte. Lass mich nicht im Stich...nein, die Ulica Kwiatowa meinte es gut mit mir und lud zwar nicht zum Schwimmen, aber zum Verweilen ein. Alter Vadder, was ein herrlich asseliges Dreckloch....und das inmitten einer offensichtlich ziemlich feinen Wohngegend Slubices. Sogar mit Tribüne...die ich heute alleine für mich beanspruchte, während mich zwei Mädels um die zehn aus gebührendem Abstand etwas ehrfurchtsvoll musterten. Keine Sorge, ich bin es doch nur, Onkel Obuwie und ich tue euch ganz bestimmt nichts. Das sollte es dann heute eigentlich gewesen sein...Rückweg dann nur noch zu Vorab-Recherchezwecken in Richtung der grünen Lunge zwischen der Oder und der polnischen Deichseite begeben. Da müssen auch noch zwei Dinger sein...meine sie auch (zumindest geographisch) entdeckt zu haben......aber soooo zugewachsen...vielleicht auch nur Schilf und kein Wasser...Schwierig mit Rein- und Durchkommen...gucke ich mir eventuell mal in nem kühleren Monat genauer an. Zudem kann ich mit KT 26 aktuell nicht so lange draußen in freier Wildbahn rumlaufen, da się ständig nach oben guckt, ob da wohl Raben oder Elstern sind. Hoffentlich legt sich das bald wieder..die Arme. Die Gefangenschaft am Vortag hat się wirklich traumatisiert...ich bekomme dich wieder hin, KT 26.




































Samstag, 19. August 2017

19.08.17 Impressionen "Sieben-Raben-Brunnen in Frankfurt/Oder"

Von amaschu, 14:57
++ Impressionen Brandenburg – Gewässerhopping Teil 167 – KT 26 in Gefahr am „Sieben-Raben-Brunnen in Frankfurt/Oder“ ++

Rein theoretisch hätte ich heute und/oder morgen auch mal zum Fussi gehen können...bei der Theorie blieb es aber auch. Samstag ist übrigens – wie ich vor 14 Monaten auch schon mal feststellen musste – ein schlechter Tag für Schmuggelei. Da rollt der Kippentourismus über die Brücke so richtig an und sechs Beamte zogen Fußgänger wie auch Autofahrer raus. Sonst stehen die da nur sporadisch. Ein Streifzug durch die Innenstadt gefiel mir da sehr viel besser als Schmuggeln und Fussi: es warteten ein paar....na was wohl...Brunnen auf Obuwie. Kickoff bei den Sieben Raben...wenig Wasserrotation, aber schicke Skulpturen garniert mit ein paar schönen Sprüchen. „Wer vom Rathaus kommt, ist immer klüger als zuvor“. Hatte auch das Gefühl, als ob sich mein IQ schnurstracks um ein Pünktchen gesteigert hatte. Der kann das aber auch gut gebrauchen – vielleicht muss ich nochmal kommen. Einer der Vögel hatte sich sogleich diebisch meiner KT 26 bemächtigt...könnte also auch ne Elster und kein Rabe gewesen sein.

























19.08.17 Impressionen "Steinbockbrunnen in Frankfurt/Oder"

Von amaschu, 07:19
++ Impressionen Brandenburg – Gewässerhopping Teil 168 – Mit vereinten Kräften zum „Steinbockbrunnen in Frankfurt/Oder“ ++

Was ne Zerrerei...ging gerade nochmal gut....KT 26 – sie hatte dem Raubvogel 5,5%iges Kustosz ins Auge gespritzt – mit Mühe und Not aus den diebischen Fängen der renitenten Rabenelster befreit. Expeditionsteam wieder komplett und 50 Meter weiter zum nächsten Exemplar namens „Steinbockbrunnen“ geflüchtet. Heute wird (fast, fehlt schon noch was) wie geplant der ganze innerstädtische Kleinkram wegrasiert. Zwar war der Brunnen recht klein, aber die dazugehörige Statur ganz schön hoch. Weitwinkelobjektiv olé olé...leider besitze ich keines. Große Wellen schlug er nun nicht gerade, aber durstige Besucher dürfen sich an einem integrierten Abstellgitter für ihre Getränkebehälter erfreuen. Praktisch – hat auch nicht jeder.
























19.08.17 Impressionen "Stasibrunnen in Frankfurt/Oder"

Von amaschu, 04:33
++ Impressionen Brandenburg – Gewässerhopping Teil 169 – Dem Unwetter sei Dank am „Stasibrunnen in Frankfurt/Oder“ ++

Stasibrunnen....ein geiler Name. Ob Erich und Margot hier wohl schon mal standen? Wenn ja, lief seinerzeit zu Ehren der Regimeführung (sollten die unserer Kaspertruppe irgendwann mal für vermeintlich „humanitäre Errungenschaften“ nen Brunnen hinstellen, würde ich ihn – sei er noch so prächtig – definitiv boykottieren) auch das Wasser und spritzte 89 Meter hohe Fontänen umher. Heute nicht ganz so hoch: ich gehe mal davon aus, dass der nie mehr nen Mucks macht und kann daher ja grundsätzlich froh sein, dass gestern hier das angesprochene Unwetter hereinbrach. Sonst wäre er vermutlich ganz trocken gewesen und ich hätte den Begriff „Gewässerhopping“ ad absurdum geführt. War also doch nicht sämtliches Nass in meinem Zimmer gelandet. Es blieb auch noch was für den Stasibrunnen übrig – dennoch eher ne „Wischiwaschi-Geschichte“.
























Freitag, 18. August 2017

18.08.17 Impressionen "Teich am Mittelweg in Frankfurt/Oder"

Von amaschu, 19:40
++ Impressionen Brandenburg – Gewässerhopping Teil 165 – Über Stock, Stein und Zaun beim „Teich am Mittelweg in Frankfurt/Oder“ ++

Ich erwartete schwierige Bedingungen und die bekam ich auch prompt serviert. „Mittelweg“ klingt zwar irgendwie so, als ob der Zielpunkt irgendwo geordnet in der Stadt wäre, aber das war mitnichten so. Das letzte Haus ist ewig weit entfernt und man trampelt auf eben diesem Mittelweg durch die Oderwiesen. In dem Moment wird einem auch wieder bewusst, warum FFO eine waschechte Hansestadt ist. Hohe Dämme, weite Wiesen, dazu Naturschutzgebiet links und rechts....Steigt dann dort an geeigneter Stelle über den Zaun, der teilweise zum Glück nicht allzu hoch und stabil war, doch empfiehlt sich ein Besuch hier wirklich nur am helllichten Tage. Zwar könnte man dann von (sehr seltenen) Passanten eher bei seinem unerlaubten Handeln entdeckt werden, aber zugunsten der eigenen Gesundheit sicher die ratsame Variante. In der tiefen Fauna überall Stolperfallen, 40 cm tiefe Löcher, abgebrochene Baumstämme, was weiß ich...Da hieß es aufpassen und die Schritte bedacht wählen. Im Endeffekt nicht ganz so pervers unwegsam wie am Dienstag in Pillgram, aber hat trotzdem gereicht. Ich wollte es mir in Sachen Teichen ja nicht zu einfach machen in diesen Tagen. Hatte nach Beendigung der Aktion, als ich dann durchschnaufend mal mein Gepäck und mich sortierte, ne megamonsterartige Spinne (konnte sie nicht fotografieren, sie flüchtete direkt) auf KT 26 sitzen, die ich scheinbar mit rausgebraucht hatte, aber wenn ich da mal im Gebüsch bin …ist der Weg das Ziel. Dann verdränge ich meine alteingesessenen Phobien irgendwie.




























18.08.17 Impressionen "Brunnen Ulica Jednosci Robotniczej in Slubice“

Von amaschu, 07:13
++ Impressionen Polen – Gewässerhopping Teil 166 – Kleine Vorspeise am „Brunnen Ulica Jednosci Robotniczej in Slubice“ und ein mächtiger Nach(t)schlag ++

Dobre! Für den Abend waren heftige Gewitter angekündigt und die Luftfeuchtigkeit von geschätzten 147 Prozent ließ drauf schließen, dass dies auch stimmt. Jeder Schritt fiel schwer...da kam der Brunnen in der „Ulica Jednosci Robotniczej“ – wird im Volksmund lt. Wikipedia übrigens auch die „Zigarettenstraße“ genannt - als gleichermaßen körperliches wie auch vorabendliches Auslaufprogramm gerade recht. Ist eben schon ein bisschen mickrig... hätte ich (fast) Bocksprünge darübermachen können, aber habe ich mal besser gelassen. Zu Komplettierungszwecken trotz des Attributs „schwach auf der Brust“ natürlich geeignet. Einige Stunden später dann der ultimative Nachschlag in Sachen Gewässerhopping. Leider wurde die mangelnde Action vom Nachmittag ausgerechnet direkt in meinem Zimmer nachgeholt.Heavy rotation...Ne halbe Stunde überall Blitze ohne Ende, kaum Donner, null Wind, TV verabschiedete sich, dann ein niemals zuvor erlebter Platzregen. Das hatte schon naturgewaltiges Potenzial und ich bedauernswertes Hochwasseropfer (so kam ich mir angesichts der handlungsunfähigen Ohnmacht zumindest vor) wurde auf dem gleichen Stock in Zimmer 304 gespült. War jetzt auch nicht schlecht, aber ohne Balkon und meine „Für immer-310-Phalanx“ somit jäh zunichte gemacht. Schade. Ebenfalls schade, dass ich aufgrund der mächtigen Hotelhektik keine Gelegenheit hatte auf die Straße zu gehen, wo spektakuläre Fluten vorerst alles zum Erliegen brachten.
























Donnerstag, 17. August 2017

17.08.17 Impressionen "Comic-Brunnen in Frankfurt/Oder"

Von amaschu, 13:05
++ Impressionen Brandenburg – Gewässerhopping Teil 164 – Ostwestliches Miteinander am „Comic-Brunnen in Frankfurt/Oder“ ++

Das bunte Ding mit dem ungewöhnlichen Namen, der allerdings zutreffender nicht sein könnte, eh schon seit Visite 1 im letzten Juni stets ein Auswahl-Dauerbrenner. Kommt man sowieso ständig in der Innenstadt daran vorbei – irgendwann rutscht er mal rein. Nämlich heute. Interne Vorgabe war, dass eben nicht gerade bei 30 Grad ebenso viele Kinder darin rumturnen. Alles schon erlebt. Also besser mal, wenn die alle in der Schule verweilen. Das waren sie heute nicht, denn im hiesigen Bundesland sind gerade Sommerferien. Die Belagerung von kleinen Störenfrieden hielt sich aber dennoch (oder gerade deshalb) in Grenzen und ab und zu musste ich eben mal warten, bis jeder da stand, wo er nicht störte. Übrigens störte ich offensichtlich auch nicht. Bei uns hätte mich ganz sicher schon ne hysterische Mutter angehauen, warum ich pädophiler Drecksack ihren Säugling oder fünfjährige Tochter fotografiere, obwohl ja genau das Gegenteil der Fall ist, denn exakt das sollen sie ja nicht werden. Aber erkläre das mal hochsensiblen Eltern. In FFO kratzt(e) das (zumindest heute) niemanden. Kein mütterlich böser Blick, alles locker. Es geht doch auch ganz gut mit- und nicht immer nur gegeneinander.