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Freitag, 17. Februar 2012

17.02.12 TSG Niederhofheim 06 - TTF Oberzeuzheim 8:6

Von amaschu, 10:12
17.02.12 TSG Niederhofheim 06 - TTF Oberzeuzheim 8:6 (Tischtennis Verbandsliga Hessen Staffel West Frauen / TG-Sporthalle in Unterliederbach / Kapazität:ca.60, bei "uns" ca.20)
7 Zuschauer / 3 Gäste / kein Eintritt / kein Bier / Tageskilometer:8 km mit dem Bus

Freitag, der nächste wankelmütige Tag. Eigentlich war der 2.te Versuch beim Wasserball in Darmstadt gefixed und auch mit der Halle hatte ich im Vorfeld alles geklärt. Doch war ich nun doch zu faul und zu spät wäre es mir auch geworden, so dass ich noch mal im nicht vorhandenen Angebot geblättert habe. Hm, Tischtennis..gehste? Gehste nicht? Gehste? Gehste nicht? Ach, komm, gehste! Frau Schu war eh beim Tennis. Früher konnte ich auch mal Tennis spielen, jetzt reicht es nur noch für Tischtennis. Da aber auch nur zum Zugucken :-). Zudem wurde das Spektakel von der Grundschule in Liederbach in die Turnhalle nach Unterliederbach verlegt, was im Grunde nur bedeutet, dass in der einen beschissenen Halle nicht gespielt wird und dafür die Kuh dann eben in der anderen beschissenen Halle fliegt :-). Aber statt 20 Busminuten nun nur noch 10 und das Argument überzeugte :-). Zudem steckt ja auch in der TSG Niederhofheim ein bisschen Hofheim drin und ich befinde mich ja nun mal derzeit im Hofheim-Wahn :-). Ein Blick auf die Tabelle: oha, 1ter gegen 2ter, ist ja ein Oberburner. Ein weiterer Blick aufs Mannschaftsbild: boah, ist die eine jung. Boah, ist die andere erfahren :-). Das muss ich mir aus der Nähe angucken und schwupps stand ich mittendrin bzw. neben 2 Platten (von 16), die für dieses Spiel der Frauen auserkoren waren. Ein bisschen enttäuscht war ich aber schon, da außer mir sogar noch andere Zuschauer da waren. Das kenne ich im Normalfall so nicht :-). Allerdings gibt es wohl keine andere Sportart, bei der man als Neutraler mehr auffällt als beim Tischtennis denn da gibt es nämlich keine unbeteiligten Zuschauer. Es sei denn Herr Schu schaut mal rein :-).
Bei dem einen Tischtennis-Küken habe ich dann in der Tat nicht schlecht gestaunt. Wie alt mag die wohl sein? 12? Maximal vielleicht 13.Aber noch blöder hab ich geguckt, als dann diese gewisse Lena Bucht losgelegt hat. Merkt euch diesen Namen, scheint so etwas wie ein 12jähriges Tischtennis-Wunderkind (sie ist quasi der weibliche Jörg Rosskopf der Zukunft) zu sein, wie meine nachträglich anberaumte Google-Analyse hervorbrachte. Mit 12 in der Landesliga der Erwachsenen.....L.Bucht vs AmaSchu 11:0, 11:0, 11:1 (wobei mir nicht ganz klar ist, wie der Punkt für mich zustande kommen soll). Dass wir uns hier bei einem recht hohen Ligaspiel des hessischen TTV im Erwachsenenbereich befanden, schien sich noch nicht bis in das Bewusstsein einer Gästespielerin rumgesprochen zu haben, die mich bei einer 2:1- Satzführung im 1.Doppel ziemlich barsch anfauchte, dass ich mit dem Fotografieren aufhören solle. Pfff, so wird das aber nix mit der Karriere, du olle Zicke :-). Naja, hab es dann mal 2 Sätze gelassen und kaum war die Presse im Hintergrund, hat die Krähe auch schon beide Sätze zum 2:3 verloren. Fein :-). Die beiden Youngsters aus Niederhofheim versicherten mir, dass sie mit Fotos keinerlei Probleme hätten, den etwas reiferen Damen war das glaube ich ohnehin völlig egal und nun hätte mir maximal noch der Hallenwart ans Bein pinkeln können. Der war aber oberlocker und lieh sich lieber mal von mir den Stift aus :-). Die Spiele unterschieden sich dann doch mächtig voneinander: während sich die Jüngeren die Kugel im Eiltempo um die Ohren bolzten, schnippelten sich die Routiniers geduldig was über 5 Sätze zusammen. Schlussendlich verlor das Wunderkind übrigens 2 von 3 Einzeln knapp, was sogar einige Krokodilstränen nach oben beförderte. Da hätte ich sie ja am liebsten Mal in den Arm genommen, ihr nen Vertrag über ne monatliche 500€-Förderung meinerseits unter die Nase gehalten und mir dafür 50% der zukünftigen Einnahmen vertraglich zusichern lassen :-). Andauernd wurde während der Matches mal ein "Timeout" genommen und vor allem auf Seiten der Gäste ziemlich wichtig "geflüstert", während es die Niederhofheimerinnen glaube ich doch etwas locker nahmen. Sonst dauert so ein Tischtennismannschaftspiel im Schnitt um die 2 Stunden, bloß wenn ich da bin, ufert das immer in eine Spielzeit von annähernd 4 Stunden aus. Beim Stand von 6:3 für Niederhofheim bin ich dann los, letztdendlich war erst um halb 12 beim Stand von 8:6 Feierabend. Tischtennis, immer wieder für ne Anekdote gut und auch wenn die Hallen quasi sicher fieser Rotz sind, so werden vermutlich weiterhin so 1, 2 Spielchen im Jahr reinrutschen, insofern man dafür nicht gerade 100 km fahren muss. Hab mich mittlerweile ja immerhin schon bis in die Verbandsliga vorgearbeitet :-)